Die erste Hälfte 2026 für Microsoft SQL ist nicht nur eine lange Release-Liste. Es ist ein Richtungssignal. SQL Server, Azure SQL und SQL Database in Fabric konvergieren hin zu einer Plattformhaltung, bei der Daten, Governance und KI-Workflows darauf ausgelegt sind, zu koexistieren, anstatt zusammengebolzt zu werden.
Originalquelle: https://devblogs.microsoft.com/azure-sql/whats-new-across-microsoft-sql-in-2026-so-far-sql-server-azure-sql-and-sql-database-in-fabric/
Auf Engine-Ebene zeigen GA-Funktionen wie AI_GENERATE_EMBEDDINGS, External Model-Objekte und Entra-Server-Level-Identity-Controls, dass “KI in Datenbank-Workflows” jetzt Mainstream ist, keine Preview-Neuheit. Auf Betriebsebene zeigen Hyperscale- und Managed Instance-Verbesserungen, stärkere Verschlüsselungsoptionen und regelmäßige CUs, dass klassische Zuverlässigkeits- und Sicherheitsdisziplin intakt bleibt.
Die Tooling-Geschichte ist ebenso wichtig. SSMS erhält Copilot-Agenten-Modus, Schema-Vergleich, SQL-Formatierer-Verbesserungen und reichhaltigeren Ausführungskontext. Die MSSQL-Erweiterung von VS Code treibt weiterhin Notebooks, Schema-Design mit KI-Unterstützung, DAB-Integration und Azure-Provisioning-Workflows voran. Diese doppelte Investition sagt, dass Microsoft erwartet, dass Entwickler polyglott bei der IDE-Wahl bleiben, während sie sich auf gemeinsame Datenebenen-Funktionen standardisieren.
